Aktuelles zum Wildbienenprojekt der NSGI
"Wildbienen und solitär lebende Wespen - Bestimmen, Schützen, Aufklären" 26.08.2020 Inzwischen hat der fünfte und letzte Untersuchungstermine auf dem Gelände stattgefunden. Die Auswertung wird zum Jahresende abgeschlossen sein, bis dahin sind noch viele Belege von Wildbienen und Einsiedlerwespen zu bestimmen. (Die nächsten 5 Fotos: R. Burger) Mit der ca. 15 mm großen Dünen-Blattschneiderbiene (Megachile maritima) , die vor Ort beim Blatttransport für ihr Erdnest zu beobachten war, ist eine weitere Rote Liste-Art auf dem Vereinsgelände zu Hause: Diese Biene gilt in Rheinland-Pfalz als stark gefährdet. Auch die Sandrasen-Kegelbiene (Coelioxys conoidea) [ , die als Brutparasit ihr Ei in die Brutzelle der Dünen- Blattschneiderbiene schmuggelt und ebenfalls als stark gefährdet gilt, war vor Ort. Die "Goldene" oder "Rotfransige Steinbiene" (Lithurgus chrysurus) ist zwischen Ingelheim und Mainz regelmäßig anzutreffen, sie wurde auch auf dem Vereinsgelände der Naturschutzgruppe Ingelheim gesehen , siehe Bild: Goldene Steinbiene . Ihre Bestände in Rheinland-Pfalz werden als stark gefährdet beurteilt. Nach Auskunft von Ronald Burger, dem Wildbienenexperten, der die Bestimmung der Wildbienen durchführt, breitet sie sich sowohl nach Hessen als auch in der Rheinebene nach Süden (Worms) aus. Die besonders geschützten Sand-Strohblumen auf dem Gelände werden von Seidenbienen der Art Colletes fodiens besucht (im Bild zu sehen ist ein Männchen). Die Weibchen der Art sammeln auch gerne auf Korbblütlern wie Rainfarn, Schafgarbe oder Färber- Hundskamille. Die Bienenart gilt als bestandsgefährdet. Am Nisthilfe-Regal des Vereins wurde die Einsiedlerwespe Symmorphus murarius gesehen . Sie versorgt ihre Brut mit Blattkäfer- Larven. Diese Wespenart scheint zur Zeit in Ausbreitung befindlich. In Rheinland-Pfalz soll sie extrem selten sein, bundesweit gelten ihre Bestände als stark gefährdet. Beeindruckend ist die Körpergröße der Beute, die die größte einheimische Grabwespe, Sphex funerarius, für die Nachwuchsfütterung heranschleppt . In Rheinland-Pfalz wird Sphex funerarius als stark gefährdet eingestuft. Zwischenzeitlich wie vom Erdboden verschluckt, werden seit etwas 1993 wieder Exemplare in Deutschland nachgewiesen. Auch auf dem Vereinsgelände machen sie Jagd auf Heuschrecken. Wenn alle Belege bestimmt sind (Ende 2020), wird eine Liste der auf dem Vereinsgelände angetroffenen Wildbienen und Einsiedlerwespen auf der NSGI-Internetseite veröffentlicht. Wildbienenführungen werden im September und Oktober angeboten, mehr Informationen unter http://nsgi.de/termine.htm 11.07.2020 Tatort Blüte! Wildbienen haben neben Nahrungs- und Brutparasiten auch andere Fressfeinde als Gegenspieler: Am blühenden Spargel hat eine Spinne eine Spargel-Sandbiene erbeutet . Der Bienenwolf hat dagegen am blühenden Lavendel eine Honigbiene überwältigt - seine bevorzugte Beute . Nächste Wildbienenführungen: Freitag, 17.07.2020 um 16:00 Uhr und Sonntag, 19.07.2020 um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr. Anmeldung über wildbienen@nsgi.de. 24.06.2020 Die nächsten Wildbienen-Führungen am Naturschutzzentrum Ingelheim, Neumühle 5, werden am Freitag, 26.06. und am Sonntag, 28.06.2020, jeweils zwischen 11-16 Uhr angeboten. Beim Rundgang werden auch solitär lebende Wespen zu sehen sein. Dauer ca. 1 Stunde. Die Kosten für eine Führung betragen 1.-€ pro Teilnehmer, mindestens jedoch 5.-€ pro Führung. Interessierte werden mit etwas Glück Wollbienen hautnah erleben! Was Euch erwartet, könnt Ihr den Fotos des Wildbienen-Experten Dr. Paul Westrich auf folgender Seite entnehmen: Wildbienen Für alle anderen, die eine entspannte Distanz zu Wildbienen bevorzugen, werden Führungen ohne (die manchmal etwas aufdringlichen) Wollbienen angeboten. Anmeldung über wildbienen@nsgi.de. 16.06.2020 Es blüht weiß am Naturschutzzentrum. Zeit für die Sandbiene Andrena proxima (Foto: R. Burger). Sie versorgt ihren Nachwuchs mit dem Pollen von Doldenblütlern. Pflanzen wie Kerbel, Giersch, Sichelmöhre, Wilde Möhre oder Wiesen-Bärenklau liefern den Nährstoff für die Bienenlarven im Bodennest. Der geerntete Pollen (weiß) wird für den Transport am Hinterbein befestigt. Mit 7-8 mm etwas kleiner als die Sandbiene Andrena proxima ist die Gold-Furchenbiene Halictus subauratus (Foto: R. Burger). Nicht wählerisch sammelt sie Pollen aus mehreren Pflanzenfamilien. Auch sie baut ihre Nester an wenig bewachsenen Bodenstellen. Bei dieser Bienenart unterstützen mehrere Töchter ihre Mutter bei der Brutpflege. Am Naturschutzzentrum ziehen die Honigbienen den Bienenwolf an. Er lauert ihnen auf Blüten auf, lähmt sie durch einen Stich, quetscht den Nektar aus ihnen heraus, den er aufnimmt, und bringt die gelähmten Bienen als Larvenfutter in sein Nest. Zusätzlich versorgt er sich mit Blütennektar direkt aus der Blüte. 12.06.2020 Auch bei den Wildbienen gibt es Spargel-Liebhaber*innen. Bei der Naturschutzgruppe Ingelheim ist die auf Spargel spezialisierte Spargel-Sandbiene unterwegs . Sie sammelt ausschließlich Spargelpollen . (Beide Fotos R. Burger) Den Pollen aus den kleinen, unscheinbaren Blüten verstaut sie im Sandboden in Brutzellen und legt ein Ei dazu. Der Pollenvorrat ernährt die aus dem Ei kommenden Wildbienenlarven. Die Spargelpflanzen am Vereinsheim wachsen seit vielen Jahren ungestört im Sand und blühen verlässlich zu der Zeit, in der die Spargel-Sandbiene auf Pollensuche geht. Andrena chrysopus, wie die Wildbiene mit wissenschaftlichem Namen heißt, gilt in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg als gefährdet. Die Art wurde bei der zur Zeit laufenden Wildbienenuntersuchung gesichtet, und zwar zahlreich. Anmeldung zu Wildbienenführungen bitte per E-Mail an wildbienen@nsgi.de 25.05.2020 Auf dem Vereinsgelände fliegt seit Ende April der Zottige Bienenkäfer . Ein Weibchen ist mit der Eiablage an einer Wildbienen- Nisthilfe beschäftigt und . Die Käferlarven verschaffen sich Zugang zu Wildbienenbrutzellen und fressen Pollen, Eier, Larven. Der Zottige Bienenkäfer ist besonders geschützt. Laut Roter Liste des Bundesamtes für Naturschutz gilt er als gefährdet. Der Gemeine Bienenkäfer sieht ihm zum Verwechseln ähnlich. Auch er lebt auf dem Vereinsgelände . 21.05.2020 An den Nisthilfen erscheinen mehr und mehr solitär lebende Wespen, alle mit ganz unterschiedlichem Aussehen, manche sehr auffällig, wie diese kleine Goldwespe, die andere Stechimmen parasitiert . Die solitären Faltenwespen und bringen als Proviant für ihren Nachwuchs Käferlarven und kleine Raupen in ihre Brutröhre. Die Keulenwespe wartet auf eine günstige Gelegenheit, um schnell ein eigenes Ei in einen Wildbienennistgang zu legen . Sie parasitiert die Wildbienen: Ihr Nachwuchs frisst dann den Pollen und die Wildbienenlarve auf. Auch Schlupfwespen gehören zu der Gruppe der Parasiten . Am Boden hat eine Sandwespe einen Gang abwärts gegraben für die Eiablage. Als Nahrung für ihren Nachwuchs steckt sie Raupen dazu und verschließt alles wieder mit Sand und kleinen Steinchen und . 26.04.2020 Neu auf unserer Bilderseite : Impressionen von Wildbienen, Wespenbienen und solitär lebenden Wespen vom Vereinsgelände im April. Informationen zur Lebensweise und zu den Lebensbedürfnissen dieser Stechimmen werden folgen, auch die Artbestimmung (soweit vom Foto möglich). Nach Ablauf des Jahres wird eine Liste aller vor Ort angetroffenen Arten zusammengestellt und veröffentlicht. 09.04.2020 Die Allgemeine Zeitung brachte einen Bericht „Naturschützer helfen Wildbienen“. Lesen Sie hier. 02.04.2020: Aktuelle Beobachtung: Eine Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) landet auf der Suche nach einem passenden Nistplatz kurz auf einem leeren Weinbergschneckenhaus (das für sie zu groß ist, weshalb sie sofort wieder wegfliegt). Das Bild zeigt eine Biene vom Vorjahr. Sie verschließt gerade ihre Brutzellen in einem mittelgroßen Schneckenhaus mit Pflanzenmörtel. 24.03.2020: Kirschpflaume und Spitz-Ahorn blühen. Auf der Düne wurde am 07.03.2020 Land-Reitgras ausgegraben und das Loch mit örtlichem Sand aufgefüllt . Am 22.03.2020 fliegen Wildbienen über der kahlen Fläche und vier Feld-Sandlaufkäfer erscheinen. Ein Stück weiter gräbt eine Wildbiene im Sand. Klicken Sie auf das Bild oder auf die Bildergalerie hier . Bei Facebook Ingelheim-meine Stadt sind erste Bilder vom Wildbienen-Projekt zu sehen. 12.03.2020: Vortrag entfällt! Neuer Termin wird noch bekannt gegeben! Vortrag mit Dr. Paul Westrich: Weit mehr als Nektar und Pollen - Die vielfältige Rolle der Pflanzen im Leben der Wildbienen Der BUND Rheinland-Pfalz lädt im Rahmen des Projektes „Blühendes Rheinhessen – Wein, Weizen, Wildbienen“ und in Kooperation mit dem Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung Mainz-Bingen am Mittwoch, 18. März um 19 Uhr in den Kreistags-saal der Kreisverwaltung in Ingelheim, Georg-Rückert-Str. 11, ein. Informationen zum Ersatztermin finden Sie zu gegebener Zeit hier und hier . (Keine Veranstaltung der NSGI – Anmeldung nur über BUND Rheinland-Pfalz) 09.03.2020: Die ersten Männchen der Gehörnten Mauerbiene fliegen! Klicken Sie auf das Bild oder auf die Bildergalerie hier
Naturschutzgruppe Ingelheim und Umgebung e.V.
55218 Ingelheim, Neumühle 5, Tel. 06132-85062
Naturschutzgruppe Ingelheim und Umgebung e.V.
Aktuelles zum Wildbienenprojekt der NSGI
55218 Ingelheim, Neumühle 5, Tel. 06132-85062
"Wildbienen und solitär lebende Wespen - Bestimmen, Schützen, Aufklären" 26.08.2020 Inzwischen hat der fünfte und letzte Untersuchungstermine auf dem Gelände stattgefunden. Die Auswertung wird zum Jahresende abgeschlossen sein, bis dahin sind noch viele Belege von Wildbienen und Einsiedlerwespen zu bestimmen. (Die nächsten 5 Fotos: R. Burger) Mit der ca. 15 mm großen Dünen-Blattschneiderbiene (Megachile maritima) , die vor Ort beim Blatttransport für ihr Erdnest zu beobachten war, ist eine weitere Rote Liste-Art auf dem Vereinsgelände zu Hause: Diese Biene gilt in Rheinland-Pfalz als stark gefährdet. Auch die Sandrasen-Kegelbiene (Coelioxys conoidea) , die als Brutparasit ihr Ei in die Brutzelle der Dünen- Blattschneiderbiene schmuggelt und ebenfalls als stark gefährdet gilt, war vor Ort. Die "Goldene" oder "Rotfransige Steinbiene" (Lithurgus chrysurus) ist zwischen Ingelheim und Mainz regelmäßig anzutreffen, sie wurde auch auf dem Vereinsgelände der Naturschutzgruppe Ingelheim gesehen , siehe Bild: Goldene Steinbiene . Ihre Bestände in Rheinland-Pfalz werden als stark gefährdet beurteilt. Nach Auskunft von Ronald Burger, dem Wildbienenexperten, der die Bestimmung der Wildbienen durchführt, breitet sie sich sowohl nach Hessen als auch in der Rheinebene nach Süden (Worms) aus. Die besonders geschützten Sand-Strohblumen auf dem Gelände werden von Seidenbienen der Art Colletes fodiens besucht (im Bild zu sehen ist ein Männchen). Die Weibchen der Art sammeln auch gerne auf Korbblütlern wie Rainfarn, Schafgarbe oder Färber- Hundskamille. Die Bienenart gilt als bestandsgefährdet. Am Nisthilfe-Regal des Vereins wurde die Einsiedlerwespe Symmorphus murarius gesehen . Sie versorgt ihre Brut mit Blattkäfer-Larven. Diese Wespenart scheint zur Zeit in Ausbreitung befindlich. In Rheinland-Pfalz soll sie extrem selten sein, bundesweit gelten ihre Bestände als stark gefährdet. Beeindruckend ist die Körpergröße der Beute, die die größte einheimische Grabwespe, Sphex funerarius, für die Nachwuchsfütterung heranschleppt . In Rheinland-Pfalz wird Sphex funerarius als stark gefährdet eingestuft. Zwischenzeitlich wie vom Erdboden verschluckt, werden seit etwas 1993 wieder Exemplare in Deutschland nachgewiesen. Auch auf dem Vereinsgelände machen sie Jagd auf Heuschrecken. Wenn alle Belege bestimmt sind (Ende 2020), wird eine Liste der auf dem Vereinsgelände angetroffenen Wildbienen und Einsiedlerwespen auf der NSGI-Internetseite veröffentlicht. Wildbienenführungen werden im September und Oktober angeboten, mehr Informationen unter http://nsgi.de/termine.htm 11.07.2020 Tatort Blüte! Wildbienen haben neben Nahrungs- und Brutparasiten auch andere Fressfeinde als Gegenspieler: Am blühenden Spargel hat eine Spinne eine Spargel-Sandbiene erbeutet . Der Bienenwolf hat dagegen am blühenden Lavendel eine Honigbiene überwältigt - seine bevorzugte Beute . Nächste Wildbienenführungen: Freitag, 17.07.2020 um 16:00 Uhr und Sonntag, 19.07.2020 um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr. Anmeldung über wildbienen@nsgi.de. 24.06.2020 Die nächsten Wildbienen-Führungen am Naturschutzzentrum Ingelheim, Neumühle 5, werden am Freitag, 26.06. und am Sonntag, 28.06.2020, jeweils zwischen 11-16 Uhr angeboten. Beim Rundgang werden auch solitär lebende Wespen zu sehen sein. Dauer ca. 1 Stunde. Die Kosten für eine Führung betragen 1.-€ pro Teilnehmer, mindestens jedoch 5.-€ pro Führung. Interessierte werden mit etwas Glück Wollbienen hautnah erleben! Was Euch erwartet, könnt Ihr den Fotos des Wildbienen-Experten Dr. Paul Westrich auf folgender Seite entnehmen: Wildbienen Für alle anderen, die eine entspannte Distanz zu Wildbienen bevorzugen, werden Führungen ohne (die manchmal etwas aufdringlichen) Wollbienen angeboten. Anmeldung über wildbienen@nsgi.de. 16.06.2020 Es blüht Weiß am Naturschutzzentrum. Zeit für die Sandbiene Andrena proxima (Foto: R. Burger). Sie versorgt ihren Nachwuchs mit dem Pollen von Doldenblütlern. Pflanzen wie Kerbel, Giersch, Sichelmöhre, Wilde Möhre oder Wiesen-Bärenklau liefern den Nährstoff für die Bienenlarven im Bodennest. Der geerntete Pollen (weiß) wird für den Transport am Hinterbein befestigt. Mit 7-8 mm etwas kleiner als die Sandbiene Andrena proxima ist die Gold-Furchenbiene Halictus subauratus (Foto: R. Burger). Nicht wählerisch sammelt sie Pollen aus mehreren Pflanzenfamilien. Auch sie baut ihre Nester an wenig bewachsenen Bodenstellen. Bei dieser Bienenart unterstützen mehrere Töchter ihre Mutter bei der Brutpflege. Am Naturschutzzentrum ziehen die Honigbienen den Bienenwolf an. Er lauert ihnen auf Blüten auf, lähmt sie durch einen Stich, quetscht den Nektar aus ihnen heraus, den er aufnimmt, und bringt die gelähmten Bienen als Larvenfutter in sein Nest. Zusätzlich versorgt er sich mit Blütennektar direkt aus der Blüte. 12.06.2020 Auch bei den Wildbienen gibt es Spargel-Liebhaber*innen. Bei der Naturschutzgruppe Ingelheim ist die auf Spargel spezialisierte Spargel- Sandbiene unterwegs . Sie sammelt ausschließlich Spargelpollen . Beide Fotos R. Burger) Den Pollen aus den kleinen, unschein- baren Blüten verstaut sie im Sandboden in Brutzellen und legt ein Ei dazu. Der Pollenvorrat ernährt die aus dem Ei kommenden Wildbienenlarven. Die Spargelpflanzen am Vereinsheim wachsen seit vielen Jahren ungestört im Sand und blühen verlässlich zu der Zeit, in der die Spargel-Sandbiene auf Pollensuche geht. Andrena chrysopus, wie die Wildbiene mit wissenschaftlichem Namen heißt, gilt in Rheinland- Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg als gefährdet. Die Art wurde bei der zur Zeit laufenden Wildbienenuntersuchung gesichtet, und zwar zahlreich. Anmeldung zu Wildbienenführungen bitte per E-Mail an wildbienen@nsgi.de 25.05.2020 Auf dem Vereinsgelände fliegt seit Ende April der Zottige Bienenkäfer . Ein Weibchen ist mit der Eiablage an einer Wildbienen-Nisthilfe beschäftigt und . Die Käferlarven verschaffen sich Zugang zu Wildbienenbrutzellen und fressen Pollen, Eier, Larven. Der Zottige Bienenkäfer ist besonders geschützt. Laut Roter Liste des Bundesamtes für Naturschutz gilt er als gefährdet. Der Gemeine Bienenkäfer sieht ihm zum Verwechseln ähnlich. Auch er lebt auf dem Vereinsgelände . 21.05.2020 An den Nisthilfen erscheinen mehr und mehr solitär lebende Wespen, alle mit ganz unterschiedlichem Aussehen, manche sehr auffällig, wie diese kleine Goldwespe, die andere Stechimmen parasitiert . Die solitären Faltenwespen und bringen als Proviant für ihren Nachwuchs Käferlarven und kleine Raupen in ihre Brutröhre. Die Keulenwespe wartet auf eine günstige Gelegenheit, um schnell ein eigenes Ei in einen Wildbienennistgang zu legen . Sie parasitiert die Wildbienen: Ihr Nachwuchs frisst dann den Pollen und die Wildbienenlarve auf. Auch Schlupfwespen gehören zu der Gruppe der Parasiten . Am Boden hat eine Sandwespe einen Gang abwärts gegraben für die Eiablage. Als Nahrung für ihren Nachwuchs steckt sie Raupen dazu und verschließt alles wieder mit Sand und kleinen Steinchen und . 26.04.2020 Neu auf unserer Bilderseite : Impressionen von Wildbienen, Wespenbienen und solitär lebenden Wespen vom Vereinsgelände im April. Informationen zur Lebensweise und zu den Lebensbedürfnissen dieser Stechimmen werden folgen, auch die Artbestimmung (soweit vom Foto möglich). Nach Ablauf des Jahres wird eine Liste aller vor Ort angetroffenen Arten zusammengestellt und veröffentlicht. 09.04.2020 Die Allgemeine Zeitung brachte einen Bericht „Naturschützer helfen Wildbienen“. Lesen Sie hier. 02.04.2020: Aktuelle Beobachtung: Eine Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) landet auf der Suche nach einem passenden Nistplatz kurz auf einem leeren Weinbergschneckenhaus (das für sie zu groß ist, weshalb sie sofort wieder wegfliegt). Das Bild zeigt eine Biene vom Vorjahr. Sie verschließt gerade ihre Brutzellen in einem mittelgroßen Schneckenhaus mit Pflanzenmörtel. 24.03.2020: Kirschpflaume und Spitz-Ahorn blühen. Auf der Düne wurde am 07.03.2020 Land-Reitgras ausgegraben und das Loch mit örtlichem Sand aufgefüllt . Am 22.03.2020 fliegen Wildbienen über der kahlen Fläche und vier Feld-Sandlaufkäfer erscheinen. Ein Stück weiter gräbt eine Wildbiene im Sand. Klicken Sie auf das Bild oder auf die Bildergalerie hier . Bei Facebook Ingelheim-meine Stadt sind erste Bilder vom Wildbienen-Projekt zu sehen. 12.03.2020: Vortrag entfällt! Neuer Termin wird noch bekannt gegeben! Vortrag mit Dr. Paul Westrich: Weit mehr als Nektar und Pollen - Die vielfältige Rolle der Pflanzen im Leben der Wildbienen Der BUND Rheinland-Pfalz lädt im Rahmen des Projektes „Blühendes Rheinhessen – Wein, Weizen, Wildbienen“ und in Kooperation mit dem Umwelt- und Energieberatungszentrum (UEBZ) der Kreisverwaltung Mainz-Bingen am Mittwoch, 18. März um 19 Uhr in den Kreistags-saal der Kreisverwaltung in Ingelheim, Georg- Rückert-Str. 11, ein. Informationen zum Ersatztermin finden Sie zu gegebener Zeit hier und hier . (Keine Veranstaltung der NSGI – Anmeldung nur über BUND Rheinland-Pfalz) 09.03.2020: Die ersten Männchen der Gehörnten Mauerbiene fliegen! Klicken Sie auf das Bild oder auf die Bildergalerie hier