Information für NSGI-Mitglieder

(Daten von März 2010 bis Dezember 2012

X Bericht über die Aktivitäten  der NSGI in 2012

Die Naturschutzgruppe Ingelheim führt nun schon seit über 30 Jahren Arbeiten in den Naturschutzgebieten durch. Auch dieses Jahr begannen wir die Herbstarbeiten in den Stromtalwiesen zwischen Ingelheim und Heidenfahrt mit einem gemeinsamen Arbeitseinsatz der RNG und GNOR sowie mit Schüler aus Mainz.
   
                    Dazu erschien ein Pressebericht in der AZ  2. Oktober 2012

Am Naturschutzzentrum Ingelheim führte der Kreisimkerverein Ingelheim-Bingen im Jahr 2012 einen Lehrgang für Neuimker durch.

   
                    Dazu erschien ein Pressebericht in der AZ  13. September 2012

X Jubiläum: 25 Jahre NSGI am 16./17. Juni 2012

Die Naturschutzgruppe Ingelheim ist seit 11. Juni 1987 ein eigener eingetragener selbstständiger Verein.
   
      
          Dazu erschien ein Pressebericht in der AZ  14. Juni 2012

                Das Programm für die Jubiläumsveranstaltung finden Sie hier.

X Bericht über die Mitgliederversammlung vom 30. März 2012

Pressemitteilung

In der Mitgliederversammlung 2012 der NSGI (Naturschutzgruppe Ingelheim und Umgebung e.V.) berichtete der 1.Vorsitzende- Wolfgang Tschuck- über die umfangreichen Arbeiten des Vereins. Die Pflegearbeiten wurden im gleichen Umfang, wie in den vergangenen Jahren durchgeführt und durch das CJD (Christliches Jugenddorf) erhielt die NSGI, bei den manchmal körperlich schweren Arbeiten in den Steillagen der Naturschutzgebiete, gute Unterstützung. Die verschiedenen Veranstaltungen im und am Naturschutzzentrum Ingelheim waren gut besucht und lockten Interessierte auf das schöne Gelände.

Er dankte allen Mitgliedern, die mit ihrer aktiven Mithilfe die Vereinsziele unterstützen. Die finanzielle Situation des Vereins ist gut und die Arbeit des Vorstandes fand die einstimmige Zustimmung der anwesenden Mitglieder.

Die angebotenen Führungen auf dem Bienenlehrpfad, der in Zusammenarbeit mit den Imkern seit 2010 auf dem Gelände der NSGI existiert, fand bei den Kindergärten reges Interesse. Grundschulen haben bis jetzt leider noch wenig nach Führungen gefragt.

Wolfgang Tschuck informierte über die im vergangenen Jahr durchgeführten Seminare, Exkursionen und Baumaßnahmen und stellte danach die in diesem Jahr stattfindenden Aktivitäten vor:

Vogelstimmenexkursion am 21.04.; Pflanzentauschbörse am 28.04.; Botanische Führung 13.05. und das 25. jährige Jubiläum der NSGI am 16. + 17.06.2012

Zum Abschluss zeigte Gerd Haupt in einer Foto Show die Aktivitäten des Vereins im Verlauf der Jahreszeiten.

X Einladung zur Mitgliederversammlung vom 1. März 2012

Liebe Mitglieder der Naturschutzgruppe,

mit diesem Schreiben lade ich Sie,  gemäß unserer Satzung, zur ordentlichen Mitgliederversammlung der NSGI ein.  

Die Versammlung findet am  30. März 2012 um 19:00 Uhr  in unserem

Naturschutzzentrum Ingelheim, Neumühle 5, statt.

 Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: 

1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
2. Berichte des Vorsitzenden
3. Bericht des Geschäftsführers
4. Aussprache
5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
6. Festsetzung des Jahresbeitrages
7. Verschiedenes

Im Anschluss an den offiziellen Teil zeigt Lutz Leibelt einen Film über die Tierwelt in Afrika. 

Liebe Mitglieder und Freunde der Naturschutzgruppe Ingelheim,

seit dem 1. Februar bin ich nicht mehr berufstätig und kann mich deshalb mehr in der Vorstandsarbeit  der NSGI engagieren. Ich werde mich verstärkt dort einbringen, wo ich schon in den vergangenen Jahren Erfahrungen gesammelt habe.
Als Biologie- und Chemielehrer in der gymnasialen Oberstufe habe ich über viele Jahre ein Streuobstwiesenprojekt in Wiesbaden geleitet. Außerdem war ich mit einigen Wahlpflichtkursen an einem Bachpatenprojekt beteiligt. Zudem hatte ich einen Schulgarten aufgebaut. Privat bin ich seit Jahren Mitglied im botanischen Arbeitskreis der RNG. Alle diese praktischen Erfahrungen möchte ich gerne in die Naturschutzarbeit der NSGI einbringen.
So plane ich den Aufbau eines Streuobstwiesenprojekts auch in Ingelheim. Anfänge hierzu sind mit Hochstammpflanzungen und Pflegemaßnahmen auf der Hartmannwiese und auf zwei Grundstücken am Rheinhauptdamm sowie mit der Durchführung von Baumschnittkursen gemacht. Gerne einbinden möchte ich weitere, evtl.  brach liegende Streuobstwiesen in der näheren Umgebung und wäre dankbar  für entsprechende Hinweise. Ziel ist die nachhaltige Sicherung von Streuobstwiesen und alten Obstsorten.
Der Begriff „Nachhaltigkeit“ (sustainable development) beschäftigt und leitet mich, seit er vor 20 Jahren in Rio de Janeiro mit der Rio-Deklaration und der Agenda 21 bekannt wurde  und in der lokalen Agenda 21 in den Kommunen umgesetzt werden sollte. Leitgedanke ist dabei „Global denken, lokal handeln“. Zur Nachhaltigkeit gehört daher auch die Bewahrung oder Wiederherstellung einer intakten Natur für  nachfolgende Generationen, und dies auch und vor allem vor unserer Haustür. Diese Ziele verfolgt die NSGI schon seit ihrer Gründung vor 25 Jahren durch die Pflege verschiedenster Biotoptypen. Für diese Arbeit danke ich allen aktiven Vereinsmitgliedern sehr herzlich, wünsche mir jedoch, dass noch mehr Mitglieder  aktiv in die Biotoppflege- und Naturschutzarbeit eingebunden werden können. Holen Sie sich dazu Anregungen bei unseren Stammtischgesprächen jeden 1. Dienstag im Monat , 19.00 Uhr im Naturschutzzentrum.
Die NSGI führt kein Einzelkämpfer-Dasein, sondern kooperiert mit den verschiedensten Gruppierungen und Ämtern. So gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit z.B. mit den Imkern, der CJD, der RNG, dem WBZ und dem Kreis. Mein Ziel ist es, diese Zusammenarbeit zu stärken, denn nur gemeinsam sind wir stark. Das WBZ hat für das Wintersemester 2012 das Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ gewählt. Ich denke, dass wir uns  hier mit verschiedenen Beiträgen beteiligen können.
In diesem Jahr können wir das 25jährige Bestehen des Vereins feiern. Für die Planung der Aktivitäten im Sommer wird ein Festausschuss gegründet. Ich lade alle Mitglieder herzlich ein, sich hier tatkräftig zu engagieren, denn unser Verein lebt –wie alle Vereine- nur durch die Aktivität seiner Mitglieder.
In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern ein nachhaltig aktives Jahr 2012,
Ihr/Euer Wolfgang Tschuck

 

Erfolgreiche Arbeit in 2011

 Im vergangenen Jahr 2011 wurde wieder erfolgreiche Arbeit im praktischen Naturschutz geleistet. Die Pflegearbeiten wurden, wie in den vergangenen 25 Jahren, im vollen Umfang durchgeführt. Unterstützt wurden wir dabei wieder von Leuten des CJD. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns, wir mussten keinen der Arbeitseinsätze absagen oder verschieben.

Der im Vorjahr erstellte Bienenlehrpfad wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisimkerverein Ingelheim-Bingen (KIV) weiter ausgebaut und war die Attraktion bei den verschiedenen Veranstaltungen mit Kindern. Von Kindergärten wurde das Angebot für Führungen über den Lehrpfad schon sehr gut angenommen. Von den Grundschulen ist das Angebot noch kaum in Anspruch genommen worden. Wir werden uns weiter darum bemühen, auch die Lehrkräfte vom Nutzen des Lehrpfades zu überzeugen. Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt an der Burgkirche diente wieder der Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit und brachte auch finanziell ein positives Ergebnis. Im Naturschutzzentrum wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen durchgeführt. Neben Pilzseminaren ist die Neuimker Ausbildung des KIV besonders zu erwähnen sowie die verschiedenen Ferienveranstaltungen.

Das Naturschutzzentrum besteht jetzt seit 18 Jahren und bedurfte einiger Renovierungsmaßnahmen. Vieles konnten wir mit eigenen Mitteln machen, für das Fliesen des Waschraumes halfen uns aber Profis.   

Seit 30 Jahren bin ich nun für den Naturschutz tätig und 25 Jahre davon in verschiedenen Funktionen im Vorstand  der NSGI. Wenn man sich engagiert, kann man etwas bewegen. Wenn viele mit machen, kann man viel erreichen!

Ich kann nur appellieren, machen Sie mit!  Es lohnt den Aufwand!  Verbessern wir die Welt in vielen kleinen Schritten!

 Ihr  Gerd Haupt

X Presseberichte  über Aktivitäten der NSGI

Die Naturschutzgruppe Ingelheim führt nun seit 30 Jahren Pflegearbeiten in den Naturschutzgebieten durch.
   
      
  Dieses Jahr wurden wir wieder von Leuten des CJD unterstützt.
        Siehe dazu auch den Pressebericht in der AZ  28. November 2011 .

Die Zusammenarbeit der Imker mit der NSGI ist sehr intensiv.
      
      
  Die Ausbildung von Neuimkern ist auch im nächsten Jahr geplant.
        Siehe dazu auch den Pressebericht in der AZ  21. November 2011 .

Zum Thema Bienen und Bienenlehrpfad erschienen in der Presse folgende Berichte:
      
       
Das Engagement der NSGI und des KIV für die Umweltbildung durch Errichtung des Bienenlehrpfades
        wurde durch den Landkreis Mainz-Bingen mit der Verleihung des Umweltschutzpreises 2011 gewürdigt.
        Siehe dazu auch den Pressebericht in der AZ  21. Juni 2011 .

X Bericht über Mitgliederversammlung vom 25. März 2011

Pressemitteilung

In der Mitgliederversammlung der NSGI (Naturschutzgruppe Ingelheim und Umgebung e.V.) konnte der bisherige Vorsitzende, Kai Zimmermann, wieder über erfolgreiche Arbeiten des Vereins berichten. Die Pflegearbeiten konnten im gleichen Umfang, wie in den vergangenen Jahren durchgeführt werden und auch die verschiedenen Veranstaltungen im und am Naturschutzzentrum Ingelheim fanden wieder guten Anklang. Die Zusammenarbeit mit dem Kreisimkerverein Ingelheim-Bingen war durch die Neuimkerausbildung auf dem Gelände des Naturschutzzentrums sehr eng. Der Höhepunkt des Jahres 2010 war die offizielle Eröffnung des Bienenlehrpfades. Er dankte allen Mitgliedern, die mit ihrer aktiven Mithilfe die Vereinsziele unterstützten. Die finanzielle Situation des Vereins ist gut und die Arbeit des Vorstandes fand die einstimmige Zustimmung der anwesenden Mitglieder.

Durch Neuwahl setzt sich der Vorstand nun wie folgt zusammen: Wolfgang Tschuck (Vorsitzender), Gerhard Haupt (Stellv. Vorsitzender), Frank Wnuck (Geschäftsführer), Margitta Gold (Schriftführerin), Kai Zimmermann (Naturschutzbeauftragter), Rolf Schmähling (Techn. Leiter) und Mariele Leibelt (Öffentlichkeitsreferentin).

Damit sind nun alle Vorstandsfunktionen wieder besetzt und die Arbeit des Vereins kann unter den nicht immer leichten Umfeld erfolgreich weiter geführt werden. Durch intensivere Öffentlichkeitsarbeit sollen die Bildungsmöglichkeiten am Naturschutzzentrum besser bekannt gemacht werden. Nicht nur der Bienenlehrpfad bietet für Schulen, Kindergärten aber auch sonstige Interessierte die Möglichkeit, Einblick zu nehmen in das engmaschige Zusammenspiel zwischen diesen Tieren und den Pflanzen. Er zeigt die Wichtigkeit dieser Insekten für uns Menschen und für die Erhaltung einer intakten Umwelt.

 

X Einladung zur Mitgliederversammlung vom 1. März 2011

Liebe Mitglieder der Naturschutzgruppe Ingelheim,

ich lade Sie hiermit  gemäß unserer Satzung, zur ordentlichen Mitgliederversammlung der NSGI ein.

Die Versammlung findet am  25. März 2011 um 19:30 Uhr  in unserem Naturschutzzentrum Ingelheim, Neumühle 5, statt. 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: 

  1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
  2. Berichte des Vorsitzenden
  3. Bericht des Geschäftsführers
  4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  5. Wahl eines Wahlleiters
  6. Neuwahl des Vorstandes
  7. Wahl der Kassenprüfer
  8. Festsetzung des Jahresbeitrages
  9. Verschiedenes 

Im Anschluss an den offiziellen Teil hält Barbara Jordans noch einen Vortrag mit Bildern über Eindrücke vom anderen Ende der Welt.

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Naturschutzgruppe Ingelheim,

dieses Jahr wird sich der Vorstand voraussichtlich ganz neu zusammen setzen. Denn es gibt die Bereitschaft auch Posten zu wechseln und ich habe die Möglichkeit den 1. Vorsitz zu übergeben. Weil dieses Anschreiben die letzte Möglichkeit für mich ist, auch ein paar persönliche Worte an Sie zu richten, möchte ich dies nach einem kurzen Rückblick geben über meinen Weg zur Biologie bzw. einige Entwicklungen im Naturschutz aus meiner Sicht. Sicher begann das Interesse in der Kindheit schon beim Spielen im Wald, aber einen wichtigen Grundstein hat mein Biologielehrer in der Oberstufe gelegt. Er konnte begeistern und Neugierde wecken. Wir sahen Filme von Konrad Lorenz und hielten Referate über "Global 2000", die große Umweltstudie der USA zur Entwicklung der Erde. Was Schülern so fern schien, ist jetzt schon wieder 10 Jahre Vergangenheit. Leider haben sich viele Szenarien bewahrheitet, weil viel zu zaghaft politisch entschieden wird, wie z.B. bei den Klimakonferenzen.  In Rheinland-Pfalz wurden einige Planungen und Projekte in Auftrag gegeben, wie "Vernetzung der Biotope" und Schutz für Rote Listen Arten wie auch das Artenschutzprojekt Fledermäuse, an dem ich auch beteiligt war. Aber sowohl hier als auch in der Landespflege mangelt es an Haushaltsmitteln und an der effektiven Umsetzung. Zum Glück gibt es Ehrenamtliche bzw. Vereine, die jede Menge Naturschutzarbeit leisten für keine oder wenig Steuergelder. Das bietet eine gute Basis, auch für Behörden und die Öffentlichkeit. Dies sollte aber nicht den Staat aus seiner Verantwortung entlassen. Übrigens gehörte Werner Bartmann zusammen mit Andreas Bitz, Rudolf Twelbeck (Büro Mainz) sowie Michael Veith (Fledermausschutz) mit zu den "Vorreitern" im freiwilligen ehrenamtlichen Naturschutz.

Die europäische Union gewinnt an Bedeutung und fördert mit ihren Richtlinien wie FFH und Natura 2000 den internationalen Naturschutz. Dies ist zwar eine Grundlage besonders für Zugvögel, aber weitreichende Verbesserungen geschehen woanders. Als ich Student war, galten Naturschützer als "weltfremde Müsliesser" oder als "konsumscheue Ökospinner". Wer hätte gedacht, dass heutzutage Bio-Kost in ist und sich jede Firma Ökologie auf die Fahne schreibt? Der Fortschritt liegt wesentlich beim Einzelnen, dem Verbraucher, der gesund  und verantwortungsvoll leben will. Dazu trägt auch das Internet maßgeblich bei, da hier aktuelle Daten schneller verfügbar sind, als etwa vor dreißig Jahren. Können wir also ganze Konzerne und Regierungen beeinflussen? Betrachten wir etwa den "Biosprit". Sollen auch Regenwälder gerodet werden, damit wir weniger Erdöl verbrauchen? Wo sind die Alternativen? Wie erhalten wir die Artenvielfalt und das Klima? Informieren Sie sich! Leben Sie noch bewusster in Allem! Es lohnt sich für Sie und auch für Andere!

Danke für Vertrauen und Freundschaft.

Ihr Kai Zimmermann

 

Erfolgreiche Arbeit in 2010

Im vergangenen Jahr 2010 wurde wieder erfolgreiche Arbeit im praktischen Naturschutz geleistet. Die Pflegearbeiten wurden, wie in den vergangenen 25 Jahren, im vollen Umfang durchgeführt. Unterstützt wurden wir dabei wieder von Leuten des CJD. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns, wir mussten keinen der Arbeitseinsätze verschieben.

Hauptschwerpunkt 2010 war jedoch die noch engere Zusammenarbeit mit dem Kreisimkerverein Ingelheim-Bingen (KIV).  Der Aufbau des Bienenlehrpfades erfolgte im Frühling und die Eröffnung im Juni war der Höhepunkt des Jahres. Dank der Förderung durch die Stiftung Naturschutz entstand ein vorbildlicher Lehrpfad. Von Kindergärten wurde das Angebot für Führungen über den Lehrpfad schon ganz gut angenommen. Von den Grundschulen ist das Angebot noch kaum in Anspruch genommen worden. Bei der Werbung für den Lehrpfad werden diese aber ein Schwerpunkt sein, erste Schritte wurden bereits eingeleitet. Die Teilnahme am Weihnachtsmarkt an der Burgkirche diente wieder der Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit und brachte auch finanziell ein positives Ergebnis. Im Naturschutzzentrum wurden eine Vielzahl von Veranstaltungen durchgeführt. Besonders zu erwähnen ist dabei die Neuimker Ausbildung des KIV und die verschiedenen Ferienveranstaltungen.

Der Verein lebt durch das Engagement seiner Mitglieder. Wir sind kein Naturschutzladen, bei dem man für einen Mitgliedsbeitrag ein gutes Umweltgewissen kaufen kann. Es reicht nicht, sich zurück zu lehnen und zu denken, der Vorstand oder die Anderen machen das schon. Jeder, wirklich jeder, kann im Rahmen seiner Möglichkeiten zum Erreichen der Vereinsziele beitragen. Eine gute Möglichkeit sich einzubringen, sind die regelmäßigen Stammtische am ersten Dienstag jeden Monats. Dort werden alle Aktionen und Projekte vorbereitet.

Ich kann nur appellieren, machen Sie mit!  Es lohnt den Aufwand!

 Ihr  Gerd Haupt

X Presseberichte  über Bienen und Bienenlehrpfad

Zum Thema Bienen und Bienenlehrpfad erschienen in der Presse folgende Berichte:
        Bienen und Wetter im Mai AZ   5. Juni 2010 ,
        Eröffnung des Bienenlehrpfades AZ   7. Juni 2010,
        ein Bericht im Sat1 über Probleme bei Bienen SAT1   2. Juni 2010
        ein Bericht im Südwest Radio  SWR4  5. Juni 2010
       
eine Reportage vom Bienen und Wetter  SWR3   8. Juni 2010
        ein Bericht über den Rheinauen-Erlebnispfad in RPR1 Juni 2010
        und ein Bericht über den Bienenlehrpfad in RPR1 August 2010
       

X Grußwort zu Eröffnung des Bienenlehrpfades am 5. Juni 2010

Ich begrüße Sie recht herzlich im Namen der Naturschutzgruppe Ingelheim. 

Besonders begrüße ich den Vertreter der Stadt Ingelheim, Herrn Bürgermeister Klaus, hat die Stadt Ingelheim doch all unsere Aktivitäten durch Überlassung des Geländes erst möglich gemacht.

Die Ziele der NSGI umfassen neben praktischen Naturschutz  auch die Öffentlichkeitsarbeit für Natur- Arten- und Biotopschutz. Die Singvögel zum Beispiel haben eine breite Lobby und ein positives Image in der Bevölkerung, viele Naturschützer befassen sich damit. Wer aber macht sich schon Gedanken, wenn die Hummeln, Solitärbienen, Wespen und Hornissen, oder gar die Honigbienen aus unserer Landschaft verschwinden?  Hat sich nicht schon der Gedanke breit gemacht, dass alles was da fliegt und kreucht Schädlinge sind?

Um diese fast übersehenen Tiergruppen und auch deren Wichtigkeit in der Natur und auch für uns Menschen wieder mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken arbeiten wir seit mehreren Jahren mit Imkern zusammen und haben nun auch den Bienenlehrpfad erstellt um noch breitere Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich würde uns wünschen, dass nicht nur die Ingelheimer Schulen den Lehrpfad als außerschulischen Lernort annehmen und den Biologieunterricht lebendig gestalten.

Der Bau des Lehrpfades war für unseren lokalen Verein eine bemerkenswerte Leistung, die wir aber mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Naturschutz und der Glücksspirale meistern konnten.

Gerhard Haupt

X Bericht über Mitgliederversammlung vom 26. März 2010

Pressemitteilung

In der Mitgliederversammlung der NSGI (Naturschutzgruppe Ingelheim und Umgebung e.V.) konnte der Vorsitzende, Kai Zimmermann, wieder über erfolgreiche Arbeiten des Vereins berichten. Die Pflegearbeiten konnten im gleichen Umfang, wie in den vergangenen Jahren durchgeführt werden und auch die verschiedenen Veranstaltungen im und am Naturschutzzentrum Ingelheim fanden wieder guten Anklang. Er dankte allen Mitgliedern, die mit ihrer aktiven Mithilfe die Vereinsziele unterstützten. Die finanzielle Situation des Vereins ist gut und die Arbeit des Vorstandes fand die einstimmige Zustimmung der anwesenden Mitglieder. Im letzten Jahr konnte der Vorstandsposten für Öffentlichkeitsarbeit nicht besetzt werden und es fand sich auch dieses Jahr niemand, der diese Arbeit übernehmen wollte. Dies kann leider dazu führen, dass die NSGI in der Öffentlichkeit nicht genügend positiv wahrgenommen wird.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Kreis-Imkerverein Ingelheim-Bingen e.V. (KIV) brachte einen neuen Schwerpunkt in die Naturschutzarbeit. In Abstimmung zwischen den beiden Vereinen NSGI und KIV entstand ein Bienenlehrpfad auf dem Gelände des Naturschutzzentrums Ingelheim. Er informiert über die verschiedenen  Hummelarten, Wildbienen und Honigbienen. Dafür wurden eigens große Schautafeln beschafft, eine Hummelnistwand mit Hummelnistkästen erstellt und ein Insektenhotel errichtet. Eine pfiffige Idee war, ein Bienenvolk in einen Bienenkasten ganz aus Plexiglas einzuquartieren. Damit kann das Treiben in einem großen Bienevolk hinter schützendem Glas beobachtet werden. Seit letzten Herbst leben die Bienen schon darin und haben den Winter prächtig überstanden.

Schulen, Kindergärten aber auch sonstige Interessierte haben die Möglichkeit, den Bienenlehrpfad zu nutzen und Einblick zu nehmen in das engmaschige Zusammenspiel zwischen diesen Tieren und den Pflanzen. Es zeigt die Wichtigkeit dieser Insekten für uns Menschen und für die Erhaltung einer intakten Umwelt.

Gerhard Haupt

X Daten vom November 2005 bis März 2010 finden Sie hier

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